Indogermanische sprachfamilie


30.12.2020 20:06
Indogermanische Sprachfamilie - Latein einfach erklrt!
nicht willkrlich, sondern in bestimmten Bereichen nach gleichbleibenden Regeln ablaufen. Die wahrscheinlichste Hypothese ist 1995 die Assoziation der Ur-Indogermanen mit der Sredny-Stog-Kultur, die von -4.500 - -3.500 in der sdrussischen Steppe nrdlich des Schwarzen Meeres herrschte. Ihr Sprecher kannten die Schrift nicht; sie wurde mit den Methoden der historischen Vergleichung rekonstruiert. Gesprochen worden sein, bevor sie sich in die einzelnen indogermanischen Sprachen, wie Urgriechisch, Uritalisch, Urkeltisch, Urgermanisch usw. Lateinisch gehrt zum italischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie, stammt also vom Uritalischen. Die zahlreichen Einzelsprachen lassen sich - abgesehen von bruchstckhaft berlieferten Sprachen - in elf groe Sprachgruppen unterteilen. Man kann die Texte daher lesen, aber nur bruchstckweise verstehen. Nach Mitteleuropa abgewanderte Indogermanen (z.B. Auf Malta nachweisbar, gab es mediterrane Kulturen, in Iberien saen die Iberer, in Kleinasien die Hattier, in Indien die Draviden.

Deshalb knnen Sprachwissenschaftler die indogermanische Grundsprache in ihren verschiedenen Aspekten rekonstruieren (Lautsystem, Grammatik, Wortschatz, Syntax). Die Hauptstadt ist Karthago. Messapisch wird in Apulien (antikes Kalabrien) gesprochen. Das Reich wird -146 von den Rmern zerstrt. Als wissenschaftliche Disziplin hat sich die Indogermanistik zur Aufgabe gemacht, aus den berlieferten indogermanischen Tochtersprachen Rckschlsse auf die gemeinsame Grundsprache, das sogenannte Urindogermanische, zu ziehen. Noch Tacitus (Ende. Umbrisch ist eine italische Sprache, die in Umbrien (nrdl. Ein groes internationales Team, zu dem auch Max-Planck-Wissenschaftler Michael Dunn zhlt, hat jetzt die Ergebnisse einer innovativen phylogeographischen Bayes-Analyse sprachlicher und rumlicher Daten von indogermanischen Sprachen vorgelegt. Nicht-italische indogermanische Sprachen, keltisch wird sptestens seit 400. Sicher ist, da die Indogermanen am Ende der Jungsteinzeit und dann in der Bronzezeit ganz Europa sowie weite Teile West- und Sdasiens besiedelten.

Urromanisch) und Griechisch gesprochen. Die Inschriften sind nur teilweise verstndlich. Von dort breitet sich das punische Reich ber Kalabrien, Sizilien, Korsika, Sardinien und Spanien aus. Der Terminus selbst wurde 1823 von Julius Klaproth geprgt. Nicht zuordenbare Trmmersprachen: Ligurisch, Rhaetisch, Pikenisch, Elymisch, Sikanisch, Sikulisch. Mehrheitlich vertritt die historische Sprachwissenschaft die Auffassung, die indogermanische Sprachfamilie sei vor rund 6000 Jahren in der pontischen Steppe in der heutigen Ukraine entstanden. Anatolisch dagegen ist von der brigen Familie relativ deutlich getrennt.

Allerdings setzt das Latein sich nur langsam durch. 750-550.) in Sditalien (Magna Graecia) gesprochen. Eine Reihe von Sprachen gesprochen, die genetisch ganz heterogen waren. Sie wohnten in Mittelitalien (Etrurien, heute Toskana). Dieses sowie die Zweige Latino-Faliskisch und Sabellisch ( Oskisch-Umbrisch) sind selbst nicht belegt. Jahrhundert eine zuverlssige Methodik entwickelt worden war, konnte der wissenschaftliche Nachweis erbracht werden, dass verschiedenste Sprachen auf dem europischen und asiatischen Kontinent auf eine gemeinsame Grundsprache zurckgehen. Die antiken Sprachen Italiens lassen sich genetisch wie folgt klassifizieren: nicht-indogermanisch: Etruskisch, Punisch; indogermanisch, aber nicht-italisch: Keltisch, Messapisch, Griechisch; italisch: Faliskisch, Oskisch, Umbrisch.a. Die Sprache ist vor allem durch die iguvinischen Tafeln (Ritualtext) bekannt. Zugunsten von Latein eingeschrnkt.

Werden griech., durch th ph ch wiedergegeben. (Mnzlegenden) bis Mitte des. Nicht mehr durch V, sondern durch Y (neuer Buchstabe!) wiedergegeben. Sie beherrschten die rmische Geschichte mindestens vom. Wenige Forscher dagegen favorisieren eine andere Theorie, nach der die indogermanischen (indoeuropischen) Sprachen ihren gemeinsamen Ursprung vor 80 Jahren im heutigen Anatolien haben, von wo aus sie sich gemeinsam mit der Landwirtschaft ausgebreitet haben sollen. Zusammen bilden sie die indogermanische Sprachfamilie.

In keinem dieser Gebiete sind sie autochthon; berall trafen sie auf eine ltere Bevlkerung. Die berwiegend gesprochenen Dialekte sind dorisch. Neben dem eigentlichen Interesse, der Aufklrung der Geschichte von Sprachfamilien und ihrer Sprecher - sind phylogenetische Stammbume entscheidend fr das Verstndnis der Entwicklung und Diversitt vieler Geisteswissenschaften, von der. Ur-Kelten, -Germanen und -Italiker) knnen die Trger der Kultur sein, die die vorindogermanische Trichterbecherkultur ablste und dort -3.000 - -2.000 bestand. Die Indogermanen hatten bereits (mndlich berlieferte) metrische Dichtung, von der sich Spuren in einzelnen Tochtersprachen finden.

(also lange bevor die Rmer ganz Italien unterworfen hatten). Punisch ist die Sprache der Punier, ein phnizischer Dialekt. Zu den ltesten Lehnwrtern aus dem Griechischen zhlen die folgenden: Seit Mitte des. Von Textfetzen, die sich in gleicher Weise in allen altindogermanischen Sprachen erhalten haben, auf die Kultur der Sprecher zu schlieen.  Zudem wissen wir aus der Archologie, dass Radfahrzeuge frhestens zu diesem Zeitpunkt aufgekommen sind. Zentralitalien, stlich der Toscana) gesprochen wurde. Lexik mit Verbreitung von Sprechern kombiniert. Ber 200 Inschriften; die meisten linkslufig in einem eigenen, aus dem westgriechischen abgeleiteten Alphabet; einige im lateinischen (Tabula Bantina) oder griechischen Alphabet.

Abgesehen von den romanischen Sprachen, sind alle italischen Sprachen in der Antike ausgestorben. Andere verlegen die Urheimat nach Polen oder Ostanatolien. Bei Beginn des Mittelalters werden sicher nur noch Latein (bzw. Tabelle Lexikon f g). Das betrifft insbesondere die Abteilungen Arisch - Balkanisch einerseits sowie Italisch - Keltisch - Baltisch - Slavisch andererseits. Latein war mit den anderen italischen Sprachen zu verschiedenen Graden wechselseitig verstndlich, mit einigen wie Umbrisch sicher berhaupt nicht. Tabelle Lexikon a b) mit c).

Oskisch ist eine italische Sprache, die von den Samniten in Zentral- und Sditalien (Samnium, Kampanien, schwach in Lukanien, Nordapulien) gesprochen wurde. Sie mu zuletzt.000. Ursprnglich wohnten die Umbrer auch in der Toscana, wurden von dort aber durch die einwandernden Etrusker vertrieben. Die indogermanische Sprachfamilie, urindogermanisch ist die Ursprache, aus der sich alle indogermanischen Einzelsprachen entwickelt haben. Die Karte gibt die Sprachgebiete etwa. Bedeutung phylogenetischer Stammbume, die lexikalischen Daten fr diese Analyse stammen aus der. Die Texte sind in einem nordetruskischen Alphabet abgefat, linkslufig geschrieben und nur bruchstckweise verstndlich. Jh.) bezeichnet Neapel (griech.

Es hat jedoch von ihnen wie auch von den greren in Italien gesprochenen Sprachen Lehnwrter aufgenommen, die wegen der genetischen Nhe oft von echt lateinischen Wrtern nicht so leicht zu unterscheiden sind. Beweisen knnen sie aber leider nur, da den Indogermanen die betreffenden Begriffe und Verhltnisse bekannt waren, nicht, da sie deren Kultur geprgt haben. Seit Mitte des. Im Zuge der politischen Entwicklung kam Latein mit allen in Kontakt und hat daher auch von allen Lehnwrter, besonders aus dem Griechischen. Die  Vorgeschichte bekannter Ereignisse der Zeitpunkt des ersten Nachweises einer toten Sprache sowie Ereignisse, die sich aus archologischen Befunden oder historischen Belegen schlieen lassen,  werden verwendet, um den abgeleiteten Sprachfamilienstammbaum auf den Zeitaspekt zu kalibrieren. Die Indogermanen setzten in den besiedelten Gebieten indogermanische Sprachen gegenber den Substraten durch. Werden die Kelten von Rom unterworfen und romanisiert. Indo-European Lexical Cognacy Database (IELex die von der Gruppe, evolutionary Processes in Language and Culture am Max-Planck-Institut fr Psycholinguistik entwickelt wurde. Zu Beginn des. Zwar haben solche Argumentationen eine gewisse Plausibilitt.

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